Klarträume

 

 

Klarträume, luzide Träume oder Astralreisen kann man als einen Zustand bewussten Träumens verstehen. Der Geist kann aus dem Körper entschweben und bspw. von der Decke auf den eigenen schlafenden Körper herunterschauen. Der Zustand fühlt sich anders an als ein gewöhnlicher Traum. In diesem Zustand ist es möglich, die eigenen Träume aktiv zu beeinflussen und alles zu erleben, was man sich jemals gewünscht hat.
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1. Was sind Klarträume?

Bei einem Klartraum, der auch als luzider Traum bezeichnet wird, handelt es sich um einen Traum, während dem sich der Träumende darüber im Klaren ist, dass er träumt. Zudem ist es möglich, dass der Träumende willentlich Einfluss auf das Traumgeschehen ausüben und den Traum aktiv deuten kann. Im Gegensatz zu Tagträumen finden Klarträume während des Schlafes

Der Geist kann aus dem Körper entschweben und bspw. von der Decke auf den eigenen schlafenden Körper herunterschauen. Der Zustand fühlt sich anders an als ein gewöhnlicher Traum. In diesem Zustand ist es möglich, die eigenen Träume aktiv zu beeinflussen und alles zu erleben, was man sich jemals gewünscht hat.

 

 

2. Wo kann man Klarträume lernen?

Wer noch keine Erfahrungen mit Klarträumen hat, kann sich ein Buch zu diesem Thema anschaffen und sich erst einmal in die Thematik einlesen. Die beiden folgenden Bücher können wir Ihnen empfehlen:

Out of body: Astralreisen - Das letzte Abenteuer der Menschheit  

Oneironaut: Das Klartraum-Praxishandbuch  

 

Sie können auch ein Seminar besuchen, um das Klarträumen zu erlernen. Beim Seminar haben Sie den Vorteil, aufkommende Fragen direkt dem Seminarleiter zu stellen und sich in der Gruppe auszutauschen. Einschlägige Kurse zum Erlernen von Klarträumen in Deutschland werden von Bharati Corinna Glanert angeboten.

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Eine weitere immer beliebtere Möglichkeit besteht darin, sich für einen Onlinekurs zum Thema Klarträume anzumelden. Neben den Klarträume-Seminaren haben wir für Sie Onlinekurse für Klarträume für unterschiedliche Preisklassen zusammengesucht, bei denen Sie das Klarträumen ortsunabhängig und zeitlich flexibel lernen können.

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3. Welche Vorteile haben Klarträume?

  • Es gibt in der Klartraumwelt keine Grenzen – das Unmögliche wird möglich
  • Tiefgreifende Selbsterkenntnisse
  • Vergrößerung des Selbstbewusstseins
  • Kreativität wird erhöht und innovative Ideen generiert
  • Unterstützt bei der Bewältigung von Ängsten
  • Umwandlung von Alpträumen in normale Träume

 

 

4. Welche Erfahrungen kann man in einem Klartraum sammeln?

Bei jedem Menschen können luzide Träume anders wirken oder etwas anderes auslösen. Es ist in jedem Fall sicher, dass es immer etwas Besonderes darstellt, wenn eine Person ihren physischen Körper verlässt und die nichtmaterielle Welt betritt. Menschen berichten unter anderem, dass Sie nach einer solchen Erfahrung ihr Selbstbild komplett anders wahrnehmen.

Ebenso gibt es viele Personen, die ihre spirituelle Identität erst nach dem Klarträumen richtig entdeckt haben. Hierbei ist oft die Rede von einer inneren Verbundenheit mit der spirituellen Welt. Auch von Begegnungen mit Engeln war bereits die Rede. Auf jeden Fall erleben die Klarträumer eine große Freiheit. Sei es beim Erkunden der nicht materiellen Welt oder auch beim Überwinden von Barrieren. Hierbei handelt es sich beispielsweise um mentale Schranken, die durch Unwissenheit, Beschränkung oder Angst von einem Selbst erbaut wurden. Das Klarträumen schafft oft Klarheit und hilft den Menschen ihr Dasein über diese Barrieren hinaus zu führen.

 

 

5. Kostenlose Video-Anleitungen

Im Folgenden haben wir Ihnen kostenlose Video-Anleitungen herausgesucht, wie Sie Klarträume selbständig erlernen können. Auf die Weise können Sie erste Erfahrungen sammeln. Wenn Sie mehr Informationen benötigen, können Sie einen Onlinekurs oder ein Seminar zum Thema Klarträume buchen.

       

 

 

6. Wie tritt man in Klarträume ein?

Das Klarträumen geschieht nicht auf einmal. Vielmehr können Sie hierbei mit einem ansteigenden Aufbau rechnen. Die unterschiedlichen Stufen dieses Aufbaus bringen diverse Zustände mit sich, die Sie kennen sollten, bevor Sie einen Klartraum nutzen sollten. Bei der ersten Stufe handelt es sich um den Schwingungszustand. Während sich ihr Geist von ihrem physischen Körper löst, ist es üblich, Geräusche und Schwingungen intensiver wahrzunehmen. Hierbei kann es sich um ein Summen, Brummen oder auch lautes Tosen handeln. Diese Stufe wird häufig mit einer kurzen Bewegungsunfähigkeit beziehungsweise Taubheit des Körpers zusammen erlebt. Die Intensität von diesen Geräuschen und auch den Gefühlen kann von sanft bis extrem stark reichen.

Die zweite Stufe wird als Ablösestadium bezeichnet. In diesem Fall tritt der Energiekörper (ihr Geist) aus ihrem Körper heraus. Dieser Vorgang ist oft mit einem starken Gefühl des Schwebens beziehungsweise Angehobenwerdens verbunden. Es ist wichtig für Sie zu wissen, dass nach der Ablösung die Geräusche aus dem ersten Stadium sofort nachlassen.

Als Drittes gibt es das Erkundungsstadium. In diesem Fall hat sich ihr Energiekörper komplett von ihrem physischen Selbst getrennt. In einem solchen Zustand reagieren Sie sehr empfindlich auf ihre Gedanken, mit denen Sie ihren Energiekörper steuern können. Das Erkundungsstadium bietet Ihnen die meiste Freiheit, da es für Sie keine wirklichen Grenzen mehr gibt. Rennen oder fliegen Sie, gehen Sie durch Wände, bestatten dem Himmel einen Besuch ab oder bewegen Sie sich unter die Erde, um die feinstoffliche Welt zu erkunden.

Zum Abschluss gibt es selbstverständlich noch den Wiedereintritt in ihren Körper. Sobald Sie an ihren Körper denken, kann ihr Geist wieder zurück in ihr physisches Selbst fahren. Auch bei diesem Vorgang kann es wieder zu einer momentanen Taubheit in den Gliedern oder einer kompletten Bewegungslosigkeit kommen. Diese lässt aber meist schnell nach.

 

 

7. Was sind die 10 häufigsten Anfängerfehler beim Klarträumen?

 

 

8. Wie funktionieren Klarträume aus wissenschaftlicher Sicht?

Jeder Mensch träumt fast jede Nacht. Während der Nacht durchläuft man vier Schlafphasen: Die erste ist der Halbschlaf und wird auch als Einschlafphase bezeichnet. In der Regel dauert der Halbschlaf lediglich einige Minuten. Daran anschließend fällt man in den leichten Schlaf, aus dem man aufgrund von Muskelzuckungen oder Geräuschen relativ schnell wieder aufwacht.

Die dritte Schlafphase ist die N-REM-Phase und die vierte die sogenannte REM-Phase. Bei beiden Phasen handelt es sich um Tiefschlafphasen, wobei vor allem in der vierten Schlafphase lebhaft geträumt wird. Während des Tiefschlafes wird zwischen der dritten und der vierten Phase mehrmals hin und her gewechselt. Wahrscheinlich träumt man auch in der dritten Phase, allerdings erinnert man sich lediglich an das Traumgeschehen der vierten Phase - dies ist durch eine stärkere Gehirnaktivität in der REM-Phase bedingt. 

Während des Träumens werden die Ereignisse des Tages verarbeitet, das Träumen dient der Bewältigung von Problemen. Salopp formuliert: Der Geist wirft unnötigen Ballast ab, so dass wieder eine Konzentration auf das Wesentliche möglich ist. Hierfür findet zwischen den differenten Hirnarealen ein intensiver Austausch statt. Weil während des Träumens der präfrontale Cortex und damit das Logik-Zentrum des Gehirns ausgeschaltet ist, kann das, was im "normalen" Traum stattfindet, nicht rational bewertet werden. Anders gestaltet sich dies beim Klartraum: Gelingt es dem Träumenden den präfrontalen Cortes zu aktivieren, kann er die stattfindenden Ereignisse bewusst wahrnehmen, kritisch bewerten und mit ein wenig Übung sogar steuern.

 

 

9. Wie sollte man Klarträume zeitlich planen?

Es hat sich gezeigt, dass das luzide Träumen am besten zu den frühen Morgenstunden durchführbar ist. Sie sollten dabei bereits einige Traumphasen beim Schlafen hinter sich haben, um in den Klartraum wechseln zu können. Hierbei ist es weniger die Uhrzeit, die sich besonders gut für das Klarträumen anbietet, als der Umstand, dass ihr Geist nach dem Schlafen, entspannt und bereit für den anderen Bewusstseinszustand ist.

Entsprechend sinnvoll ist es, wenn Sie ihren Wecker so stellen, dass Sie dieser nach drei bis vier Stunden Schlaf aufweckt. Anschließend sollten Sie ihr Bett verlassen, um einen anderen Ort in ihrer Wohnung zu besuchen. Besonders sinnvoll hierfür ist beispielsweise das Wohnzimmer, vorausgesetzt Sie haben eine bequeme Couch in dem Zimmer stehen. Anschließend entscheiden Sie sich für eine Technik, mit der Sie die außerkörperliche Erfahrung besonders leicht erreichen können. Als Nächstes sollten Sie sich komplett entspannen und sich auf das Verlassen von ihrem Körper mit ihrem Geist konzentrieren.

Wichtig ist, dass ihr letzter Gedanke vor dem erneuten Einschlafen, der außerkörperlichen Erfahrung gilt. Seien Sie zudem bereit, dass ihre Bitte nach dem Einschlafen sofort erfüllt wird. Bei dieser Übung ist zu beachten, dass es durchaus normal sein kann, wenn Sie während des Versuchs einen Klartraum zu haben, einfach nur normal einschlafen. Meistens dauert es bis es Menschen gelingt, einen Klartraum zu haben.

 

 

10. FAQs - Häufige Fragen

Prinzipiell kann jeder Mensch Klarträume haben, wenn er es wirklich möchte und das Klarträumen gezielt lernt und trainiert. Obschon es einigen Menschen leichter fällt als anderen, bedeutet dies nicht, dass das Erlernen von Klarträumen unmöglich ist. Wichtig ist der konsequente Einsatz der individuell passende(n) Technik(en).

Besonders wenn Sie vorher noch niemals einen luziden Traum gehabt haben, kann dieses Erlebnis erst einmal natürlich erschreckend für Sie sein. Entsprechend wichtig ist es, dass Sie sowohl geistig als auch emotional immer ruhig bleiben. Nur auf diese Weise können Sie dauerhaft die Kontrolle über ihren Energiekörper erlangen und beibehalten.

Weiterhin ist noch zu beachten, dass Sie sich auf Gefühle oder Erlebnisse während des Klarträumens einlassen sollten. Somit können sich diese auf ihr ganzes Sein auswirken und Sie verändern. Um die Lösung von ihrem Körper möglichst einfach zu gestalten, sollten Sie mit sich selbst in einem inneren Dialog stehen. Beispielsweise können Sie sich sagen, dass Sie nun das Wohnzimmer besuchen wollen, sodass ihr Energiekörper diesem Wunsch nachkommt. Je besser Sie sich dabei auf ihre Umgebung konzentrieren, ohne an ihren physischen Körper zu denken, umso länger dauert die außerkörperliche Erfahrung.

Ebenfalls kann es Ihnen helfen, viel über den bereits erwähnten Schwingungszustand zu wissen, um diesen rechtzeitig zu erkennen und positiv auf diesen zu reagieren. Hierbei gilt natürlich, dass mit mehr Übung das Klarträumen auch immer leichter für Sie wird.

Das Aufwachen aus einem Klartraum kann mithilfe spezieller Stabilisierungstechniken verhindert bzw. hinausgezögert werden. Hierzu können einerseits allgemeine Stabilisierungsmaßnahmen durchgeführt werden und andererseits kann versucht werden, die Kontrolle über das Traumgeschehen zu erhöhen, indem man sich bewusst macht, dass die eigene Erwartungshaltung einen starken Einfluss auf die Traumumgebung ausüben kann.

Neben der falschen Technik können beispielsweise auch zu viel Verbissenheit, falsch oder zu häufig durchgeführte Realitätschecks, eine ausbleibende Traumerinnerung oder nicht die richtige Motivation für das Ausbleiben von Klarträumen verantwortlich sein.

Klarträume fühlen sich in der Regel absolut real an. Dies ist darauf zurückzuführen, dass das menschliche Gehirn im Wach-Zustand die von außen kommenden Reize für das Individuum wahrnehmbar macht. Exakt dieser Prozess findet auch beim Klarträumen statt, lediglich die Reize von außen fehlen. Diese werden im Rahmen des Traumprozesses vom menschlichen Individuum selbst erzeugt. Aus diesem Grund ist es auch möglich, im Klartraum all das zu erleben, was man sich wünscht - so zum Beispiel das Aussetzen physikalischer Gesetze, was sich in der Fähigkeit zu Fliegen ebenso bemerkbar machen kann, wie beim Atmen unter Wasser.

Fragt man sich, ob das kontrollieren von Klarträumen, nachdem man diese Technik erlernt hat, anstrengend ist und ob man alle Träume nun ständig kontrollieren muss, kann dies ganz klar mit einem Nein beantwortet werden. Obschon die meisten davon berichten, auf das Klarträumen nicht mehr verzichten zu wollen, ist es nicht zwingend notwendig, in einem Klartraum die Kontrolle zu übernehmen. Ist dies nicht gewünscht, kann man rasch wieder in einen normalen Trübtraum abdriften. Entsprechend kann jeder selbst entscheiden, ob ein Traum kontrolliert werden soll oder nicht.

Um den Klartraum stabil zu halten und damit zu kontrollieren, ist es notwendig, das Gehirn mit der passenden Informationsmenge zu versorgen. Werden zu viele Informationen weitergeleitet, resultiert hieraus eine Reizüberflutung. Bei zu wenigen Informationen, kann das Bewusstsein den Fokus verlieren und wieder in einen Trübtraum abdriften. Wichtig ist also das adäquate Bewusstseinsmanagement, d.h., der Gedankenstrom sollte nicht abreißen. Es sollte aber auch nicht versucht werden, krampfhaft die Gedanken in Fluss zu halten. Der Träumende sollte ruhig bleiben und sein Bewusstsein auf den Traum richten, um die Geschichte "weiterzuspinnen".

Der Einsatz eines Traumtagebuchs, um Klarträume zu erlangen, ist empfehlenswert, weil man jeden Morgen direkt nach dem Aufwachen die Erlebnisse des Traumes der vergangenen Nacht festhalten kann. Auf diese Weise wird die Erinnerung an den Traum verbessert und die Chance auf folgende Klarträume gesteigert.

Um das Klarträumen auf schnelle und effiziente Weise zu erlernen, bietet sich einerseits ein Buch zum Einstieg in die Thematik an. Andererseits hilft es vielen, einen Kurs zum Erlernen von Klarträumen zu besuchen. Hier kann man sich mit dem Seminarleiter ebenso austauschen wie mit anderen Teilnehmern. Eine weitere Option stellen Online-Klartraum-Kurse dar, hier ist man sowohl örtlich als auch zeitlich flexibel und erhält professionelle Unterstützung beim Erlernen von Klarträumen.

Vor allem Anfänger, die das Klarträumen gerade erst erlernen und trainieren, befürchten häufig, nicht willentlich aus einem Klartraum aufwachen zu können und in diesem gefangen zu sein. Derartige Gefühle stellen sich in der Regel bei spontanen Klarträumen ein, wenn die Träumenden vom Klartraum überrascht werden und nicht wissen, was gerade geschieht.

Grundsätzlich kann man aus einem Klartraum willentlich erwachen oder diesen - sofern man eine entsprechende Stabilisierungstechnik beherrscht - auch willentlich verlängern. Zur Überprüfung des Wach- oder Traumzustandes ist es stets sinnvoll, einen Realitätstest durchzuführen.

Grundsätzlich gibt es unterschiedliche Methoden, um das Klarträumen zu trainieren. Obschon einige Menschen eine natürliche "Begabung" zum Klarträumen haben, kann jeder mithilfe spezifischer Trainingsmethoden Klarträume erleben oder ihre Häufigkeit steigern. Hilfreich und grundlegend ist das Führen eines Traumtagebuches. Auf diese Weise setzt man sich bewusst mit seinen Träumen auseinander und lernt offen und interessiert auf die eigenen Träume zu fokussieren.

Werden ausreichend Träume erinnert, ist das Deuten von Traumzeichen sinnvoll. Dabei werden die Leitmotive der eigenen Träume, ganz gleich, ob es sich um Personen, Tiere, Gegenstände oder andere Elemente handelt, definiert. Durch die Auseinandersetzung mit spezifischen Traumzeichen, kommt man der Traumwelt näher, lernt diese kennen und wird sich des Träumens bewusster. Zudem gilt es, die Traumzeichen im Rahmen von Realitätstestes kontinuierlich zu überprüfen.

Realitätstests werden mehrmals am Tag durchgeführt, wobei die Frage, ob man gerade wach ist oder träumt beantwortet wird. Diese Frage wird durch die regelmäßige Wiederholung so automatisiert, dass sie auch im Traum gestellt wird. Grundsätzlich sollte der Zustand des Wachseins am Tag verifiziert werden. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, dass man sich selbst kneift, auf die Uhr schaut, sich die Nase zuhält, etwas liest oder seine Hände anschaut und überprüft, ob sie eine normale Farbe aufweisen, fünf Finger haben, etc.

Wichtig ist zudem, dass man an die Möglichkeit des Klarträumens glaubt. Wer fest daran glaubt und sich wünscht einen Klartraum zu erleben, steigert seine Chancen hierfür enorm. Auch hier gilt: Der Glaube versetzt Berge!

Um Klarträume zu evozieren, können auch spezifische Hilfsmittel eingesetzt werden. Neben Vitaminen gibt es auch pflanzliche Mittel wie zum Beispiel Baldrian, Traumkraut oder Johanneskraut, die stimulierend und schlaffördernd wirken. Daneben können auch esoterische Gegenstände wie beispielsweise Heilsteine die Chance einen Klartraum zu erleben, fördern. Ob es sich de facto um einen Placebo-Effekt handelt oder nicht, ist bis dato nicht ausreichend untersucht. Dies ist allerdings auch irrelevant, denn von Bedeutung ist, dass die Häufigkeit bzw. das Erleben von Klarträumen gefördert werden. Weitere Hilfsmittel stellen ein Traumtagebuch, Videos, Bücher oder Hypnose-Tonträger dar.

Das Betreten der feinstofflichen Welt mithilfe der luziden Träume hat als Vorteil, dass es Ihnen als Träumer möglich wird, ihren Verstand umzuprogrammieren. Alles was wir täglich erleben und wie andere Personen auf uns reagieren, konditioniert unser Verhalten. In den meisten Fällen kann hierbei von einer guten Konditionierung gesprochen werden, um beispielsweise freundlicher auf andere Menschen zugehen zu können.

Es gibt jedoch auch Verhaltensweisen oder Charaktereigenschaften, die von dem jeweiligen Menschen nicht gewünscht werden. Ein Beispiel hierfür wäre unter anderem das Rauchen. Beim Klarträumen können Sie nun Ihr Selbstbild verändern, um entsprechend das Bedürfnis nach dem Rauchen zu verringern. Dieses Vorgehen wird als Suggestion (Beeinflussung) bezeichnet und kommt unter anderem auch bei der Hypnose zum Einsatz.

Sollten Sie das Klarträumen entsprechend öfter wiederholen und ihren Verstand darauf programmieren nicht mehr zu rauchen, werden Sie auch in der realen Welt keine Zigaretten mehr anfassen. Wenn Sie nun das luzide Träume entsprechend oft anwenden und immer wieder ihr Selbstbild durch die Suggestion anpassen, überlegen Sie sich, wie sehr Sie Ihr Leben zum Besseren wenden könnten.

Grundsätzlich wird das Klarträumen zu differenten Zwecken und um unterschiedliche Ziele zu erreichen, eingesetzt. Die Verarbeitung von Alltagssituationen und Alltagsproblemen findet im Traum statt. Etwaige Schwierigkeiten können während des Träumens gelöst werden. So ist es im Rahmen von Klarträumen möglich, unterbewusst über die Ursachen von Alltagsproblemen nachzudenken, darüber zu sinnieren, wie mit ihnen umgegangen wird und welche Lösungen existieren und wünschenswert sind.

Wer das Klarträumen beherrscht, findet in ihm ein Werkzeug zur angemessenen Problemlösung und Entscheidungsfindung. Aufgrund der Tatsache, dass beim Klarträumen die menschliche Gehirnaktivität gesteigert wird, kommt es zu einer Verstärkung der Vorstellungskraft. Hierdurch wird der menschliche Verstand aktiver und ist besser in der Lage, Problemlösungen zu finden. Dies gilt auch in Bezug auf Situationen, die vorher als ausweglos, hoffnungslos und unlösbar eingestuft wurden.

Durch Klarträume werden die Konzentrationsfähigkeit gesteigert, die Gedächtnisleistung verbessert, die Kreativität und das Selbstbewusstsein erhöht. Zudem bietet das Klarträumen Hilfe in Stresssituationen und kann die Bewältigung von Ängsten unterstützen. Auch im professionellen Bereich werden Klarträume eingesetzt: Im Sport beispielsweise zum motorischen Training, in der Psychologie zur Bewusstseinserforschung, in der Psychotherapie zur Albtraumbekämpfung sowie in Wissenschaft und Forschung zur Ideenfindung.

Es existieren unterschiedliche Techniken, welche individuell verschiedene Wirkungen verursachen können. Die eine, optimale Methode zum Klarträumen gibt es allerdings nicht. Die meisten Klartraum-Techniken lassen sich einer der drei folgenden Kategorien zuordnen:

(1)  Klarheit gewinnende Techniken

Techniken dieser Kategorie helfen dem Träumenden dabei, während des Traumgeschehens zu erkennen, dass er träumt. Dies kann zum Beispiel dadurch erfolgen, dass Schlüsselsymbole erkannt werden. Treten diese Leitmotive regelmäßig in den Träumen auf, kann beim erneuten Auftreten der Symbole ein Klartraum induziert, also eingeleitet, werden.

(2)  Klarheit bewahrende Techniken

Im Rahmen dieser Techniken wird von der noch wachen Person versucht, ihre Bewusstheit in den Traum mit hinüberzunehmen. Dies kann zum Beispiel durch die sogenannte Wake Induced Lucid Dream, kurz WILD-Technik, erfolgen. Wer diese Technik beherrscht, kann Klarträume fast beliebig induzieren, wobei der Körper in eine Art Schlafstarre verfällt.

(3)  Einsatz von externen Reizen

Erhält der Träumende in der REM-Schlafphase beispielsweise auditive oder visuelle Reize von außen, welche ihn darauf hinweisen, dass er träumt, können hierdurch Klarträume induziert werden. Neben Tönen wie vom Wecker verursacht oder Worten können dies auch Lichtsignale sein.

Eine weitere Einteilung ist die Differenzierung zwischen DILD- und WILD-Techniken. Bei DILD-Techniken (Dream Induced Lucid Dream) geht man aus dem Trübtraum in einen Klartraum über. Unter dem Begriff "DILD" werden dabei unterschiedliche Techniken subsumiert, wobei im Rahmen dieser Techniken der Realitätstest zum Einsatz kommt, durch den festgestellt wird, dass man gerade träumt. Auf diese Weise kann ein Trübtraum zu einem Klartraum avancieren.

Im Rahmen von WILD-Techniken steigt die Person direkt in einen Klartraum ein, d.h., sie nimmt ihre Klarheit mit in das Traumgeschehen hinüber, ohne dass dem Klartraum ein Trübtraum vorausgeht. Dabei fungiert der Begriff "WILD" einerseits als Oberbegriff und andererseits als eine spezifische (oben kurz erläuterte) Klartraum-Technik.

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